Wilhelm Glaser übernahm die im Jahre 1866 von den Gebr. Knecht gegründete Firma nach ihrem Tod als deren Angestellter im Alter von 22 Jahren. Dem hervorragenden Geschäftsmann gelang es, den Namen Glaser, vor allem für Jagdwaffen, bald zur ersten Adresse in der Schweiz zu machen. Produkte wie die berühmte Heeren-Büchse und später die Vertretung der Gebr. Merkel in Suhl begründeten diesen Ruf.
Nach dem Tod von Wilhelm Glaser1953 übernahm sein Sohn Armin das Geschäft und wandelte es kurz darauf in eine Aktiengesellschaft um. Leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand im Laufe der Jahre zusehends, was ihn veranlasste, 1983 auf ein Kaufsangebot seines Konkurrenten Walter Schneebeli einzugehen. Dessen Sohn und Mitarbeiter Rudolf Schneebeli übernahm kurz darauf die Grosshandelsabteilung in eigenem Namen. Als Glaser Handels AG wurde diese mit zahlreichen namhaften Vertretungen bald zum grössten Lieferanten für alle Büchsenmacher-Fachgeschäfte des Landes.
Nachdem die Liegenschaft mit den Geschäftsräumen an der Kasernenstrasse einem Neubau weichen musste, wurde für das Detailgeschäft an der Röntgenstrasse idealer Ersatz gefunden. Seit 1999 findet nun hier der Sportschütze, Jäger und Wiederlader ein reichhaltiges Angebot und kompetente Beratung. In zunehmendem Masse wird das Geschäft auch zum Treffpunkt von Sammlern, wo unter anderem auch Restaurationen von antiken Waffen mit höchster handwerklicher Präzision ausgeführt werden. |